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Marie Antoinette © Copyright: Wiener Staatsballett/Dimo Dimov. Im Bild: Olga Esina

//// Österreich

Marie Antoinette: Erste Volksopern-Ballett-Premiere in der Amtszeit Legris

Für die erste Premiere an der Volksoper Wien in seiner Amtszeit als Direktor des Wiener Staatsballetts wählte Manuel Legris einen Stoff, der sowohl in der österreichischen wie in der französischen Geschichte wurzelt. Erstmals am 20. November.

Das am 20. November 2010 zur Uraufführung gelangende abendfüllende Ballett des aus Hamburg gebürtigen Choreographen Patrick de Bana behandelt das tragische Leben von Marie Antoinette (1755 – 1793), der jüngsten Tochter der österreichischen Herrscherin Maria Theresia, die durch ihre Ehe mit Ludwig XVI. zur Königin von Frankreich wurde.

Der Choreograph sieht sein Werk als ein Ballett, das „in die Seele einer Frau blicken lässt, die nicht nur Königin war“. Er zeichnet den Lebensweg dieser umstrittenen Persönlichkeit nach, beginnend am Kaiserhof in Wien über die Vermählung als Vierzehnjährige mit dem französischen Dauphin, ihre problematische Ehe, ihr Leben am Hof von Versailles, das auch durch heftige Angriffe auf ihren extravaganten Lebensstil gekennzeichnet war, bis hin zu ihrer völligen Isolierung und ihrer Hinrichtung während der Französischen Revolution. Als musikalische Grundlage für sein Werk wählte Patrick de Bana hauptsächlich Kompositionen von bedeutenden Zeitgenossen der kunstsinnigen Königin.

Volksoper Wien
URAUFFÜHRUNG
MARIE ANTOINETTE
Ballett in zwei Akten von Patrick de Bana nach einer Vorlage von Jaime Millás

Choreographie und Inszenierung: Patrick de Bana
Assistenz: Dimo Kirilov Milev
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart, Jean-Féry Rebel, Chevalier de Saint-Georges, Joseph Haydn, Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi, Johann Christian Bach, Jean-Philippe Rameau
und eine Auftragskomposition von Luis Miguel Cobo

U.a. Mit Olga Esina (Marie Antoinette), Roman Lazik (Ludwig XVI.), Ketevan Papava (Madame Elisabeth), Kirill Kourlaev (Das Schicksal), Elisabeth Golibina (Schatten der Marie Antoinette).

Uraufführung: 20. November 2010
Reprisen: 23. November, 3., 7., 10., 12., 14. Dezember 2010, 22., 24., 29. März 2011


Infos und Tickets: www.wiener-staatsballett.at und www.volksoper.at.
 

myCentrope-Tipp:

Kaum 100 Schritte von der Volksoper, dem ehemaligen Kaiserjubiläums-Stadttheater entfernt, liegt stadteinwärts das klassische Wiener Café und Restaurant Weimar. Das Speisenangebot reicht vom Wiener Kalbschnitzel und Tafelspitz über Süßspeisen wie Apfel- und Topfenstrudel.

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