//// Slowakei
Der Centrope-Trotter– Geschichten aus unserer Region (6)
Diesmal: von Mumien, Zahnbohrern, Dracula …und Schnitzel
Neuen Burgen und Schlössern können Sie nichts mehr abgewinnen, denn wir haben Schönbrunn und Forchtenstein und da geht nix drüber? Mag stimmen, aber Sie essen ja auch immer wieder Schnitzerl, obwohls niemand besser als die leider bereits verblichene Oma herausbacken kann. Weils halt trotzdem mundet, nichtwahr?
Ich darf also ein paar Schmankerln von meiner letzten Burg-Tour
durch die Slowakei zum Besten geben:
Da wäre beispielsweise die im 13. Jahrhundert erbaute
nordslowakische Burg Čachtice.
Dort hat die sogenannte Blut-Gräfin Elisabeth Báthory hunderte
junge Maiden ermordet und in deren Blut gebadet, um ihre Jugend zu
erhalten. Als Revanchefoul hat man sie in ihrem eigenen Gemach
eingemauert.
Oder die Burg Krásna Hôrka: In selbiger ist eine original erhaltene mittelalterliche Küche zu besichtigen und nebstbei der auf wundersame Weise mumifizierter Körper der früheren Burggräfin Žofia Serédy. Und dann die gotische Burg Modra: Sie beherbergt das slowakische Puppen- und Spielzeug-Museum und eine Sammlung einzigartiger historischer Zahnarztwerkzeuge - Mund auf, zwecks staunen, naürlich!
Elf Kilometer östlich von Banská Bystrica befindet sich eine der besterhaltenen Burgen der Slowakei: Liptsch. In deren Burghof kann man die mit 700 Lenzen älteste Linde Mitteleuropas bestaunen. Und da wäre noch die Oraver Burg: dort wurde 1922 der erste „klassische“ Dracula-Film gedreht. Nicht zu vergessen die Burg Trenčín, die größte Burg Europas.
Na, Gusto bekommen? …Was? Auf ein Schnitzel?
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