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Schiffstation neu © Central Danube

//// Österreich

Wien: Schiffstation City feierlich eröffnet

Jetzt hat Wien einen richtigen Stadthafen: Am 15. Juli wurde die Schiffstation City zwischen Marienbrücke und Schwedenbrücke feierlich eröffnet - und damit das Tor nach Bratislava.

Am 15. Juli wurde die neue Schiffstation City von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl gemeinsam mit dem Bürgermeister der slowakischen Hauptstadt Bratislava Ing. Andrej Durkovsky sowie der Wiener Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner feierlich eröffnet. Als erstes Schiff dockte der Twin City Liner an der neuen Schiffstation an.

Mit dabei im Wiener Empfangskommitee waren auch Komm.-Rat Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding und Dr. Ronald Schrems, Geschäftsführer der Wiener Donauraum, die als Tochterunternehmen der Wien Holding die Schiffstation errichtet hat.

Stadthafen für alle Ausflugsschiffe
Die neue Schiffstation zwischen Marienbrücke und Schwedenbrücke ist ab sofort der „Stadthafen“ für die Ausflugsschiffe der DDSG Blue Danube und der Twin City Liner-Flotte, die seit dem Jahr 2006 die Städte Wien und Bratislava miteinander auf dem Wasserweg verbindet. Zwei Donauboliden pendeln täglich bis zu fünf Mal zwischen den beiden Hauptstädten.

Gelebte Nachbarschaft
Wien und Bratislava sind kaum 60 Kilometer voneinander entfernt. Nirgendwo sonst liegen zwei Hauptstädte in Europa so nah beieinander. Zusammengerechnet leben in beiden Städten etwa 2,3 Millionen Menschen. Vieles hat man auch in wirtschaftlicher Hinsicht gemeinsam. So gelten beide Städte jeweils als reichste Regionen ihrer Länder und erwirtschaften in etwa ein Viertel der jeweiligen nationalen Wirtschaftsleistung.

„Als unser Tor nach Bratislava ist die neue Schiffstation City ein starkes Symbol für das Zusammenrücken der beiden Städte. Dabei geht es um eine gelebte Nachbarschaft zum Wohle der Menschen in beiden Städten. Wir begegnen einander auf Augenhöhe und wollen von der Nähe der Städte und dem damit verbundenen Wirtschaftspotenzial gemeinsam profitieren“, erklärte Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl bei der Eröffnung der Schiffstation.

„Der Beitrag zur architektonischen Gestaltung des Donaukanalgebietes rund um den Schwedenplatz in Form eines neuen eleganten River-Gebäudes ist unbestritten und ich gratuliere den Architekten sowie dem Investor zu diesem tollen Werk. Ich bin überzeugt davon, dass der Bratislava Infopoint, welcher ein Teil der Schiffstation City ist – so wie schon der Name sagt – das beste Tor nach Bratislava für Wiener, Österreicher sowie auch Wien-Besucher wird“, so Andrej Ďurkovský, Bürgermeister der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

Das „Gate to Bratislava“ ist ein von der Stadt Bratislava betriebenes Informations- und Veranstaltungszentrum am Hauptdeck der Schiffstation. Die Stadtverantwortlichen planen dort einen Kartenverkauf für das Kulturangebot der Stadt Bratislava einzurichten, mit regelmäßigen Veranstaltungen und Events für Unterhaltung, Diskussion und Information zu sorgen sowie Reisende zu beraten und sie mit den besten Tipps über die Slowakei auszustatten.

Mehr als nur eine Schiffstation
Stolz und mächtig, fast wie eines dieser großen Donau-Kreuzfahrtschiffe, liegt die Schiffstation City am Donaukanal gleich beim Schwedenplatz. Viel Glas und Stahl prägen das Bauwerk: Insgesamt hat das Gebäude eine Länge von 127 Metern und ist rund 17 Meter breit. Acht Meter weit ragt es über die Wasserfläche in den Donaukanal hinein. Die Bruttogeschossfläche beläuft sich auf 1.360 Quadratmeter im Innen- und 1.600 Quadratmeter im Außenbereich in Form von Terrassen und überdachten Kaivorflächen.

Die neue Schiffstation ist weit mehr als nur ein Terminal zur Abfertigung von Ausflugsschiffen. Ausgestattet mit attraktiven Gastronomieflächen hat die Station das Potenzial für einen neuen Hot-Spot in der City. „Mit der neuen Schiffstation machen wir den Donaukanal noch attraktiver und rücken Wiens Innenstadt wieder näher ans Wasser. Sowohl Wiens Touristen wie auch die WienerInnen selbst werden davon profitieren. Für die Wirtschaft und die Menschen bringt die Station über 60 neue Arbeitsplätze. Das Projekt ist somit auch ein gutes Beispiel für die Unternehmensphilosophie der Wien Holding: Sie entwickelt Projekte, die einen hohen Mehrwert für die Wirtschaft, die Lebensqualität und die Menschen bringen“, erklärte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner.